logo yoo court

Lieblingsbücher

Beteiligen Sie sich doch an Vorschlägen!

Jeden Monat publizieren wir auf dieser Seite Ihre Kommentare und Kritiken zu den Werken.

Es genügt, wenn Sie uns per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einen kurzen Text zu den Büchern zusenden.

"Mädchen, Frau, etc." von Bernardine Evaristo

In der Bibliothek-Mediathek veevaristorfügbar unter der Signatur EVAR

»Ein beeindruckender, leidenschaftlicher Roman über das Leben schwarzer britischer Familien, ihre Kämpfe, Schmerzen, ihr Lachen, ihre Sehnsüchte und Lieben.«

Jury des Booker-Preises 2019

In »Mädchen, Frau etc.« verwebt Bernardine Evaristo die Geschichten schwarzer Frauen über ein Jahrhundert zu einem einzigartigen und vielstimmigen Panorama unserer Zeit. Ein beeindruckender Roman über Herkunft und Identität, der daran erinnert, was uns zusammenhält.

Die Dramatikerin Amma steht kurz vor dem Durchbruch. In ihrer ersten Inszenierung am Londoner National Theatre setzt sie sich mit ihrer Identität als schwarze, lesbische Frau auseinander. Ihre gute Freundin Shirley hingegen ist nach jahrzehntelanger Arbeit an unterfinanzierten Londoner Schulen ausgebrannt. Carole hat Shirley, ihrer ehemaligen Lehrerin, viel zu verdanken, sie arbeitet inzwischen als erfolgreiche Investmentbankerin. Caroles Mutter Bummi will ebenfalls auf eigenen Füssen stehen und gründet eine Reinigungsfirma. Sie ist in Nigeria in armen Verhältnissen aufgewachsen und hat ihrer Tochter Carole aus guten Gründen einen englischen Vornamen gegeben.

Auch wenn die Frauen, ihre Rollen und Lebensgeschichten in Bernardine Evaristos Mädchen, Frau etc. sehr unterschiedlich sind, ihre Entscheidungen, ihre Kämpfe, ihre Fragen stehen niemals nur für sich, sie alle erzählen von dem Wunsch, einen Platz in dieser Welt zu finden.

"Von schlechten Eltern" von Tom Kummer

kummerIn der Bibliothek-Mediathek verfügbar unter der Signatur KUMM

In den Fängen der Schattenwelt
Eine halluzinierende Atmosphäre: Mit seinem Trauerbuch «Von schlechten Eltern» ist Tom Kummer im Land der Literatur angekommen.
 
In einer schwarzen Luxuslimousine gleitet er nachts durch das Land. Wie ausgestorben erscheint dieses: tote Dörfer, die Strassen von Asche überzogen, eine gespenstische Szenerie. Ab und an schaltet die Limousine auf Geisterfahrt. Hinter der Windschutzscheibe tauchen die Konturen eines Gesichts auf, die Nase, die Lippen, die blauen Augen.

Dialoge kann Kummer

Nicht Tom Kummer, hatte ich gedacht, als ich das Buch in die Hand bekam. Nicht schon wieder ein Buch von Kummer, das von Kummer erzählt. Von Tom und Nina. Denn das hat Kummer in seinem letzten Buch getan. «Nina und Tom» handelt von der verrückten Liebe und dem vorzeitigen Sterben seiner Frau. Das neue Buch «Von schlechten Eltern» vom ersten Jahr danach. Genauer: vom Zustand der Trauer. Doch schon auf den ersten Seiten entwickelt der Text einen betörenden Sog. So wie Nina, die im fluoreszierenden Licht der Fensterscheibe erscheint und Tom hinüberziehen will ins Reich der Toten.

Weiterlesen

"1000 Serpentinen Angst" von Olivia Wenzel

wenzelIn der Bibliothek-Mediathek verfügbar unter der Signatur WENZ

Mit den Neonazis am Badesee
In ihrem Debüt «1000 Serpentinen Angst» stellt sich Olivia Wenzel den Traumata, die eine Kindheit in Ostdeutschland für eine Nichtweisse so mit sich bringt.

«Alle wollen ständig mit mir über Rassismus sprechen. Das ist doch nicht meine Lebensaufgabe. – DU HAST DOCH DAVON ANGEFANGEN.»

Dialoge bestimmen weite Teile von Olivia Wenzels erstem Roman. Da sprechen ein Ich und ein Du, tauschen oft die Rollen und sind entweder zwei sehr vertraute Personen – oder zwei Teile eines gespaltenen Ichs. Die 35-jährige Autorin, Musikerin und Performerin hat schon für das Theater geschrieben, aber dieses Gespräch vieldeutiger Stimmen entspricht wohl auch ihrer Existenz, die von mehr als einer Identität geprägt ist.

«Meine Schokokrümel»

Olivia Wenzel ist als «Nichtweisse» 1985 in Weimar geboren, ihr Vater stammt aus dem südlichen Afrika, wie derjenige der Ich-Erzählerin. «Meine Schokokrümel», sagte ihre Oma liebevoll zu ihr und ihrem Bruder, und die erwachsene Enkelin redet sich vergeblich den Mund fusselig, um ihr klarzumachen, wie sehr sie als Nichtweisse in Deutschland mit Rassismus konfrontiert ist.

Weiterlesen

"Das lügenhafte Leben der Erwachsenen" von Elena Ferrante

ferrante luegenIn der Bibliothek-Mediathek verfügbar unter der Signatur FERR

Neapel in den Neunzigern, Giovanna ist dreizehn Jahre alt, die Vorzeigetochter kultivierter Mittelschichtseltern, eine strebsame Schülerin. Doch plötzlich verändert sich alles, ihr Körper, ihre Stimmung, die Noten brechen ein, und immer öfter gerät sie mit ihren Eltern aneinander. Zufällig kommt Giovanna der Vorgeschichte ihres Vaters auf die Spur, der aus einem ganz anderen Neapel stammt, einem leidenschaftlichen, vulgären Neapel. Dort treibt sie sich herum, aber die Geheimnisse, auf die sie da stößt, verstören sie. Und als sie bei einem Abendessen bemerkt, wie ein Freund der Familie unterm Esstisch zärtlich die Füße ihrer Mutter streift, verliert sie vollends die Fassung. Denn wem kann sie überhaupt noch trauen? Und was soll ihr Halt geben? Oder ist sie selber bereits unrettbar verwoben in dieses lügenhafte Leben der Erwachsenen?

Elena Ferrante hat einen Roman über die Heucheleien der Eltern, die Atemlosigkeiten und Verwirrungen der Jugendzeit und über das Drama des Erwachsenwerdens geschrieben. Darüber, wie es ist, ein Mädchen zu sein und eine Frau zu werden.

"Meine Schwester, die Serienmörderin" von Oyinkan Braithwaite

braithwaiteIn der Bibliothek-Mediathek verfügbar unter der Signatur BRAI in der Abteilung Krimis

Die schwarze Witwe

Ein Buch als Waffe: Oyinkan Braithwaites »Meine Schwester, die Serienmörderin« erzählt mit blutigem Überschwang von der Emanzipation junger Afrikanerinnen.

Oh, das ist vielleicht zehn Jahre her«, sagt Oyinkan Braithwaite, 32, am Telefon, »da habe ich zum ersten Mal von dieser Spinne, der Schwarzen Witwe, gehört und davon, dass die Weibchen die Männer nach dem Geschlechtsakt einfach oft aufessen.« Das habe sie derart großartig gefunden, dass sie gleich zwei Gedichte darüber geschrieben habe, wie das bei Menschen aussähe. »Die Gedichte sind schrecklich peinlich«, sagt sie jetzt und lacht. Mittlerweile aber hat sie einen ganzen Roman über eine derartige Killerin verfasst. Die »New York Times Book Review« nannte ihn beim Erscheinen »ein Granatenbuch«, der »Guardian« einfach »sensationell«. Und dann stand er auch noch auf der Longlist des Booker-Preises. Inzwischen ist »Meine Schwester, die Serienmörderin« auch auf Deutsch erschienen. Er liest sich wie eine gute Mischung aus Tarantino-Filmskript und Manga-Comic und spielt dort, wo auch Braithwaite lebt: in Lagos, Nigeria.

Im Mittelpunkt des Buchs stehen zwei Schwestern. Die eine, die Ich-Erzählerin, ist Krankenschwester, unauffällig, hilfsbereit und scheu. Ihr Name ist Korede. Die andere, sie heißt, Ayoola, ist magnetisch schön und mordlustig. »Ayoolas Hautfarbe ist irgendetwas zwischen Creme und Karamell, meine dagegen ist die einer Paranuss vor dem Schälen; sie besteht nur aus Kurven, ich bin ausschließlich aus harten Kanten zusammengesetzt.« So stellt die Krankenschwester beide vor.

Paranuss und Karamell – diese selbstbewusst überklischiert beschriebenen jungen Frauen wirft Braithwaite in rasantem Erzähltempo von Liebes- in Mord- in Fluchtszenen. Ayoola killt jeden, der ihr verfällt. Korede muss danach beim Aufräumen und Wegschaffen der Leichen helfen. Wann immer die Killerin ihrer Schwester einen neuen Geliebten vorstellt, sieht diese in ihm schon die Leiche, die er in wenigen Tagen sein wird. Ayoola, die schwarze Witwe von Lagos.

Weiterlesen

"Stella" von Takis Würger

wurgerIn der Bibliothek-Mediathek verfügbar unter der Signatur WÜRG

Umstrittener Roman über die Geschichte der Judendenunziantin Stella Goldschlag

Es ist 1942. Friedrich, ein stiller junger Mann, kommt vom Genfer See nach Berlin. In einer Kunstschule trifft er Kristin. Sie nimmt Friedrich mit in die geheimen Jazzclubs. Sie trinkt Kognak mit ihm und gibt ihm seinen ersten Kuss. Bei ihr kann er sich einbilden, der Krieg sei weit weg. Eines Morgens klopft Kristin an seine Tür, verletzt, mit Striemen im Gesicht: "Ich habe dir nicht die Wahrheit gesagt." Sie heißt Stella und ist Jüdin. Die Gestapo hat sie enttarnt und zwingt sie zu einem unmenschlichen Pakt: Wird sie, um ihre Familie zu retten, untergetauchte Juden denunzieren? Eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht - über die Entscheidung, sich selbst zu verraten oder seine Liebe.

"Dann schlaf auch du" von Leïla Slimani

In der Bibliothek-Mediathek verfügbar unter der Signatur SLIMslimani schlaf

Sie wollen das perfekte Paar sein, Kinder und Beruf unter einen Hut bringen, alles irgendwie richtig machen. Und sie finden die ideale Nanny, die ihnen das alles erst möglich macht. Doch wie gut kann man einen fremden Menschen kennen? Und wie sehr kann man ihm vertrauen? Sie haben Glück gehabt, denken sich Myriam und Paul, als sie Louise einstellen - eine Nanny wie aus dem Bilderbuch, die auf ihre beiden kleinen Kinder aufpasst, in der schönen Pariser Altbauwohnung im 10. Arrondissement. Wie mit unsichtbaren Fäden hält Louise die Familie zusammen, ebenso unbemerkt wie mächtig. In wenigen Wochen schon ist sie unentbehrlich geworden. Myriam und Paul ahnen nichts von den Abgründen und von der Verletzlichkeit der Frau, der sie das Kostbarste anvertrauen, das sie besitzen. Von der tiefen Einsamkeit, in der sich die fünfzigjährige Frau zu verlieren droht. Bis eines Tages die Tragödie über die kleine Familie hereinbricht. Ebenso unaufhaltsam wie schrecklich.

 

"Louis oder der Ritt auf der Schildkröte" von Michael Hugentobler

In der Bibliothek-Mediathek verfügbar unter der Signatur CAPUhugentobler

Dreizehn Jahre lang liess sich Michael Hugentobler um den Globus treiben. Nun hat er einen Roman über einen Seelenverwandten geschrieben.

Fake News im 19. Jahrhundert

Er legte sich einen neuen Namen zu, nahm Charaktereigenschaften seines Gegenübers an und erfand die abenteuerlichsten Geschichten: Louis de Rougemont, mit bürgerlichem Namen Henri Louis Grin, war die historische Vorlage für «Louis oder Der Ritt auf der Schildkröte». In seinem Debüt nennt Michael Hugentobler seine Figur Louis de Montesanto und schickt sie auf den Spuren des exzentrischen Schweizers nach Australien.
Vom Pfarrer, bei dem Louis die Liebe zu Wörtern und Geschichten lernt, bis zu den Aborigines, wo er sich eine Frau nimmt, treibt er die Erzählung in hohem Tempo voran. Doch das Buch ist mehr als ein schillernder Abenteuer- und Schelmenroman. Im Kern verhandelt es das Verhältnis von Wahrheit und Sprache im Fadenkreuz von Macht und Kunst. Als Louis als Lügner auffliegt, inszeniert der Autor ein frühglobales Mediengewitter.

"Königskinder" von Alex Capus

In der Bibliothek-Mediathek verfügbar unter der Signatur CAPUkoenigskinder

Der Schweizer Erfolgsautor Alex Capus feiert in seinem grandiosen neuen Buch die Kunst der exakten Phantasie

Romeo und Julia, eingeschneit

Max und Tina sind ein erprobtes Paar. Sie lieben und sie streiten sich. 26 Jahre sind sie schon zusammen. Sie haben ihr Leben bestanden und gestaltet, Kinder gezeugt und grossgezogen. Und sie sind es gewohnt, über jede Kleinigkeit zu diskutieren. So auch in dieser Nacht, im Auto, auf dem Heimweg über einen unwegsamen gesperrten Alpenpass. Tina fährt, Max kommentiert. Unversehens geraten die beiden in einen Schneesturm, kehren aber nicht um, sondern fahren weiter. Sie schaffen es noch mit knapper Not über die Passhöhe. Bald sehen sie fast nichts mehr, schlittern hilflos umher und landen schliesslich in einem Strassengraben.

Da sitzen sie fest. Handy-Empfang gibt es keinen, Hilfe ist nicht zu erwarten, niemand kommt mehr vorbei. Eine lange, kalte Nacht steht bevor. Was kann man da noch tun? Genau: eine Geschichte erzählen. Max versucht es. Von einem Liebespaar im 18. Jahrhundert fabuliert er. Ein mausarmer Hirt verliebt sich unsterblich in eine reiche Bauerntochter. Deren Vater versucht mit allen Mitteln, die Beziehung zu verhindern. Doch die beiden jungen Leute haben sich einander versprochen. Zunächst verstecken sie sich für eine so bange wie selige Zeit auf einer Alp. Der Vater des Mädchens verfolgt die beiden mit seinem Zorn und schlagkräftigen Schergen. Der Jüngling entkommt mit knapper Not und verdingt sich als Söldner in Frankreich. Er erlebt dort die letzten Jahre des Ancien Régime und die Revolution. Seine Geliebte findet nach langen Irrungen wieder zu ihm. Als gemachte Leute kehren sie schliesslich zurück in die Heimat.

Weiterlesen

"Kleine Feuer überall" von Celeste Ng

In der Bibliothek-Mediathek verfügbar unter der Signatur NGng

Das grosse Richtig und Falsch

Die US-Bestsellerautorin Celeste Ng führt in ihrem zweiten Roman «Kleine Feuer überall» eine brüchige Vorstadtidylle in eine komplexe Harmonie.

Überall im scheinbar so harmonischen und ehrgeizigen Vorstadtleben liegen potenzielle Brandherde bereit. Celeste Ng gelingt es in ihrem zweiten Roman, eine komplexe Wahrheit erzählerisch zu gestalten: dass nämlich vielfach verwickelte Geschichten immer grösser sind als Schuldzuweisungen irgendeiner Art. Dabei geht es unbestreitbar um Schuld – vor allem für Mütter: eine trägt das Kind eines fremden Mannes aus, damit er und seine Frau jenen Nachwuchs bekommen, den sie zusammen nicht haben können. Eine andere legt ihren Säugling vor der Feuerwache ab. Und eine dritte lässt das Baby gar nicht erst zur Welt kommen, das ihren Lebenslauf – wie sie annimmt und gelernt hat – ruinieren würde. Wer von ihnen ist schuldig? Und wer, das ist die noch grössere Frage des Romans – hat das Recht zu richten? Feuer ist eine mächtige Kraft.

«Vergiss nicht, hatte Mia gesagt: Manchmal muss man alles abbrennen und von vorn anfangen. Nach dem Brand ist die Erde fruchtbarer und Neues kann wachsen. Genauso ist es bei den Menschen. Sie fangen von vorne an. Sie finden einen Weg.» Ob die Künstlerin Mia mit diesem Satz der 15-jährigen Izzy, die sich immer schon als Kuckucksei in ihrer wohlhabenden und wohlanständigen Familie fühlt, einen Weg in ein besseres Leben gebahnt hat, wird schwer zu entscheiden sein.

Weiterlesen

"Helvetia 2.0" von Urs Augstburger

helvetiaIn der Bibliothek-Mediathek in der Abteilung Krimi verfügbar unter der Signatur: AUGS

Helvetia 2.0 – in der Vorzeigedemokratie Schweiz gehen die Lichter aus

In der Nacht, als der Radio-DJ Anders Droka seiner großen Liebe begegnet, holt ihn die Vergangenheit ein. Er wird entlassen, gleich darauf Zeuge eines Mordes und bereits am nächsten Tag selber der Tat verdächtigt. Ein hochaktueller Schweiz-Thriller über die mafiösen Verflechtungen von rechtskonservativer Politik und digitalen Medien.

Wenn die unverwechselbare Stimme von Anders Droka zu nachtschlafender Zeit aus dem Äther dringt, gehen die musikalischen Herzen seiner Hörer auf. Nicht jedoch die der Berater, die ein großes Geschäft aus der Digitalisierung machen wollen. Mit der Folge, dass kritische Journalisten wie Droka entlassen werden und die Medienmogule zunehmend eine rechte Agenda verfolgen. Nachdem Droka des Mordes verdächtigt wird und aus Zürich fliehen muss, kontaktiert ihn plötzlich Peter Bender, ein Jugendfreund. Dieser arbeitet mittlerweile für einen milliardenschweren Unternehmer. Bender sorgt im Hintergrund dafür, dass ein Schweizer Medienhaus nach dem anderen in rechtskonservative Hände fällt, nun greift er selber nach der Macht. Steckt er hinter der Entlassung? Hinter dem Mord? Einst ging es bei den Freunden um dieselben Träume und Hoffnungen, jetzt um Leben und Tod.

Kollegium Heilig Kreuz
Rue A.-de-St-Exupéry 4
1700 Fribourg 
Tel +41 (0)26 305 21 20


> Alle Informationen

logo ecolpublique blanc