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"Königskinder" von Alex Capus

In der Bibliothek-Mediathek verfügbar unter der Signatur CAPUkoenigskinder

Der Schweizer Erfolgsautor Alex Capus feiert in seinem grandiosen neuen Buch die Kunst der exakten Phantasie

Romeo und Julia, eingeschneit

Max und Tina sind ein erprobtes Paar. Sie lieben und sie streiten sich. 26 Jahre sind sie schon zusammen. Sie haben ihr Leben bestanden und gestaltet, Kinder gezeugt und grossgezogen. Und sie sind es gewohnt, über jede Kleinigkeit zu diskutieren. So auch in dieser Nacht, im Auto, auf dem Heimweg über einen unwegsamen gesperrten Alpenpass. Tina fährt, Max kommentiert. Unversehens geraten die beiden in einen Schneesturm, kehren aber nicht um, sondern fahren weiter. Sie schaffen es noch mit knapper Not über die Passhöhe. Bald sehen sie fast nichts mehr, schlittern hilflos umher und landen schliesslich in einem Strassengraben.

Da sitzen sie fest. Handy-Empfang gibt es keinen, Hilfe ist nicht zu erwarten, niemand kommt mehr vorbei. Eine lange, kalte Nacht steht bevor. Was kann man da noch tun? Genau: eine Geschichte erzählen. Max versucht es. Von einem Liebespaar im 18. Jahrhundert fabuliert er. Ein mausarmer Hirt verliebt sich unsterblich in eine reiche Bauerntochter. Deren Vater versucht mit allen Mitteln, die Beziehung zu verhindern. Doch die beiden jungen Leute haben sich einander versprochen. Zunächst verstecken sie sich für eine so bange wie selige Zeit auf einer Alp. Der Vater des Mädchens verfolgt die beiden mit seinem Zorn und schlagkräftigen Schergen. Der Jüngling entkommt mit knapper Not und verdingt sich als Söldner in Frankreich. Er erlebt dort die letzten Jahre des Ancien Régime und die Revolution. Seine Geliebte findet nach langen Irrungen wieder zu ihm. Als gemachte Leute kehren sie schliesslich zurück in die Heimat.

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"Kleine Feuer überall" von Celeste Ng

In der Bibliothek-Mediathek verfügbar unter der Signatur NGng

Das grosse Richtig und Falsch

Die US-Bestsellerautorin Celeste Ng führt in ihrem zweiten Roman «Kleine Feuer überall» eine brüchige Vorstadtidylle in eine komplexe Harmonie.

Überall im scheinbar so harmonischen und ehrgeizigen Vorstadtleben liegen potenzielle Brandherde bereit. Celeste Ng gelingt es in ihrem zweiten Roman, eine komplexe Wahrheit erzählerisch zu gestalten: dass nämlich vielfach verwickelte Geschichten immer grösser sind als Schuldzuweisungen irgendeiner Art. Dabei geht es unbestreitbar um Schuld – vor allem für Mütter: eine trägt das Kind eines fremden Mannes aus, damit er und seine Frau jenen Nachwuchs bekommen, den sie zusammen nicht haben können. Eine andere legt ihren Säugling vor der Feuerwache ab. Und eine dritte lässt das Baby gar nicht erst zur Welt kommen, das ihren Lebenslauf – wie sie annimmt und gelernt hat – ruinieren würde. Wer von ihnen ist schuldig? Und wer, das ist die noch grössere Frage des Romans – hat das Recht zu richten? Feuer ist eine mächtige Kraft.

«Vergiss nicht, hatte Mia gesagt: Manchmal muss man alles abbrennen und von vorn anfangen. Nach dem Brand ist die Erde fruchtbarer und Neues kann wachsen. Genauso ist es bei den Menschen. Sie fangen von vorne an. Sie finden einen Weg.» Ob die Künstlerin Mia mit diesem Satz der 15-jährigen Izzy, die sich immer schon als Kuckucksei in ihrer wohlhabenden und wohlanständigen Familie fühlt, einen Weg in ein besseres Leben gebahnt hat, wird schwer zu entscheiden sein.

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"Helvetia 2.0" von Urs Augstburger

helvetiaIn der Bibliothek-Mediathek in der Abteilung Krimi verfügbar unter der Signatur: AUGS

Helvetia 2.0 – in der Vorzeigedemokratie Schweiz gehen die Lichter aus

In der Nacht, als der Radio-DJ Anders Droka seiner großen Liebe begegnet, holt ihn die Vergangenheit ein. Er wird entlassen, gleich darauf Zeuge eines Mordes und bereits am nächsten Tag selber der Tat verdächtigt. Ein hochaktueller Schweiz-Thriller über die mafiösen Verflechtungen von rechtskonservativer Politik und digitalen Medien.

Wenn die unverwechselbare Stimme von Anders Droka zu nachtschlafender Zeit aus dem Äther dringt, gehen die musikalischen Herzen seiner Hörer auf. Nicht jedoch die der Berater, die ein großes Geschäft aus der Digitalisierung machen wollen. Mit der Folge, dass kritische Journalisten wie Droka entlassen werden und die Medienmogule zunehmend eine rechte Agenda verfolgen. Nachdem Droka des Mordes verdächtigt wird und aus Zürich fliehen muss, kontaktiert ihn plötzlich Peter Bender, ein Jugendfreund. Dieser arbeitet mittlerweile für einen milliardenschweren Unternehmer. Bender sorgt im Hintergrund dafür, dass ein Schweizer Medienhaus nach dem anderen in rechtskonservative Hände fällt, nun greift er selber nach der Macht. Steckt er hinter der Entlassung? Hinter dem Mord? Einst ging es bei den Freunden um dieselben Träume und Hoffnungen, jetzt um Leben und Tod.

"Flou-Flou für den Weltfrieden" von Stephan Moser

moserIn der Bibliothek-Mediathek verfügbar unter der Signatur: MOSE

Locker, leichtfüssig, mit feinen Wortspielen, hintergründigem Humor und einer witzigen Pointe rückt Stephan Moser in seinen Kolumnen alltägliche, menschliche oder weltumspannende Themen ins rechte Licht. Jetzt gibt es seine «Übrigens» in Buchform.

Er klärt uns auf über das geheime Liebesleben der Züge, lädt Donald Trump ein, im Schrebergarten zu wüten statt in der Welt, und weiss, was gegen Monster unter dem Kinderbett hilft – ein kräftiger Furz in die Matratze. Seit 2014 zaubert Stephan Moser mit seinen «Übrigens» in regelmässigen Abständen ein Lächeln auf die Gesichter der Leserinnen und Leser der «Freiburger Nachrichten».

Imelda Ruffieux, Freiburger Nachrichten vom 14. Dezember 2017

"Tyll" von Daniel Kehlmann

kehlmannIn der Bibliothek-Mediathek verfügbar unter der Signatur: KEHL

Toller Tanz auf dem hohen Seil
Daniel Kehlmanns grossartiger Roman «Tyll» über Lieben und Sterben im Dreissigjährigen Krieg – lesen!

Es begab sich zu einer Zeit, da die neue Linke die Revolution für verloren gab und sich ersatzweise auf die Kunst warf. Es blühte das politische Kabarett, es grünte das Alternativtheater. Nicht selten war die Hauptfigur ein gewisser Till Eulenspiegel, ein Schalk, klug wie eine Eule; er hielt als Hofnarr den Herrschenden den Spiegel vor.

Tempi passati. Die Linke, wenn sie nicht furchtbar aufpasst, droht selber zum Hofnarren zu werden, vom globalen Finanzkapital mild belächelt wie das gesamte Parteiengestrampel im Polit-Zirkus unserer Tage. Und Tyll?

Bestseller-Autor Daniel Kehlmann, 42, von Jugendrevolten unbeleckt, stellt in seinem neuen grossartigen Roman «Tyll» die Schalksfigur dorthin, wo sie hingehört: an den Rand des politischen Geschehens. Tyll ist ein Spassmacher aus Ohnmacht. Über ihn brausen ganze Herrschergeschlechter und Heere hinweg, dazu Hunger und Pest. Wir schreiben den Dreissigjährigen Krieg.

Blutende Pracht

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"Underground Railroad" von Colson Whitehead

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Colson Whitehead hat mit «Underground Railroad» ein amerikanisches Epos aus Sicht der Schwarzen geschaffen. Das Buch räumte Preise ab, stand auf der Leseliste von Obama und monatelang an der Spitze der Bestsellerliste der «New York Times».

Zurzeit ist es der Nordkorea-Konflikt, vorher war es die neue Strategie in Afghanistan: Die Aussenpolitik der USA ist wieder in den Fokus der Weltöffentlichkeit gerückt. Sie drängt den schwelenden Kulturkampf in den Schatten, der jüngst im Inneren Amerikas übergekocht war. In Charlottesville kam es Anfang August zur tödlichen Eskalation der Gewalt, Auslöser war der Streit um die Entfernung einer Statue von Südstaaten-General Robert E. Lee.

Der Streit ist alles andere als ein Einzelfall. Im Süden der USA gibt es zahlreiche Statuen von Generälen und Soldaten der konföderierten Armee. Das Heer der Südstaaten hatte im Amerikanischen Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 gegen den Norden gekämpft. Kritiker sehen in den Statuen Monumente einer finsteren Zeit, als die Gesellschaft auf das Fundament der Sklavenhaltung gebaut war. Es ist etwa so, als würde man in Europa um Denkmäler von ehemaligen Nazigenerälen streiten. Schwarze waren Menschen ohne Rechte im Amerika, das sich gerade erst 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung und den darin ausgerufenen Gleichheitsversprechen vom Joch des Mutterlandes befreit hatte.

Obamas Sommerbuch

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"Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara

YanagiharaIn der Bibliothek-Mediathek verfügbar unter der Signatur: YANA

Ein Dasein auf der Rasierklinge
Schuld und Scham und Selbstverstümmelung: Hanya Yanagiharas brutaler Roman «Ein wenig Leben»

Es gilt von einem verstörenden Roman zu berichten, der seit Monaten ganz oben in den Charts rangiert. Der Roman heisst «Ein wenig Leben» und stammt von der amerikanischen Autorin Hanya Yanagihara. Auf 957 Seiten schildert sie die Freundschaft, die vier Männer seit ihren College-Zeiten über Jahrzehnte miteinander verbindet. Als da sind: Jean-Baptiste Marion, der aus Haiti stammt und sich als Künstler einen Namen machen wird. Malcolm Irvine, der Sohn eines afroamerikanischen Juristen, ein Architekt mit Zukunft. Willem Ragnarsson, ein Farmersohn aus Wisconsin, der zu einem gefeierten Filmstar heranreift. Und Jude St. Francis, ein dereinst äusserst erfolgreicher Anwalt. Fast mühelos erklimmen sie von New York aus Stufe um Stufe ihrer Karrieren.

Das Verstörende an dem Roman ist Folgendes: Über die Vergangenheit von Jude St. Francis erfährt man auf den ersten 300 Seiten eigentlich gar nichts. Seine Biografie bleibt im Ungefähren. Erst langsam stellt sich heraus, dass er die Hauptfigur dieses Dramas werden wird. Seine Leidensgeschichte ist die eines in seiner Jugend schwer sexuell misshandelten Mannes, der diese Last über sein gesamtes Leben hinweg nicht von sich zu werfen vermag. Aus diesem Grunde übt er sich in Selbstbestrafung, indem er sich wieder und wieder mit Rasierklingen schneidet.

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"Die Vegetarierin" von Han Kang

VegetarierinIn der Bibliothek-Mediathek verfügbar unter der Signatur: HAN

Eine Pflanze werden
Han Kangs mit dem internationalen Booker-Preis gekrönter Roman «Die Vegetarierin»

Die Koreanerin Han Kang war die Überraschungssiegerin des Booker-Preises. Ihr Roman «Die Vegetarierin» bietet ein Röntgenbild der Gesellschaft.

Gross war die Erwartung, nachdem die Koreanerin Han Kang mit ihrem Roman «Die Vegetarierin» den internationalen Man Booker Prize gewann – vor Favoriten wie Orhan Pamuk und Elena Ferrante. Das Buch ist tatsächlich ein starkes Stück, wie eine «Axt für das gefrorene Meer in uns» – und noch weitere Kafka-Reminiszenzen mögen einem in den Sinn kommen bei dieser Geschichte einer katastrophalen Verwandlung. Mehr noch hat es zu tun mit Ovid, dem Urvater aller Metamorphosen, denn es geht um eine Frau, die aus ihrem langweiligen, patriarchal-kleinbürgerlichen Leben entfliehen und sich in eine Pflanze verwandeln will. Das geht im modernen Korea nicht so glimpflich aus wie in der antiken Mythologie.

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"Meine geniale Freundin" von Elena Ferrante

FerranteIn der Bibliothek-Mediathek verfügbar unter der Signatur: FERR

Neapel liegt nicht für alle am Meer

Das Ferrante-Fieber grassiert schon länger, in Italien natürlich, aber auch in angelsächsischen Landen. Nun erscheint Band eins der Tetralogie über Leben, Lieben und Leiden zweier Freundinnen bei uns.

So viel internationale Aufmerksamkeit gab es schon lange nicht mehr für ein italienisches Buch, und dass daraus ein richtiger Rummel wurde, hat mehrere Gründe, nicht zuletzt seine literarische Qualität. Nach dem Erfolg im eigenen Land waren vor allem die angelsächsischen Kritikerinnen und Leser begeistert, Lobeshymnen erklangen in den bedeutendsten Feuilletons von New York und London. Dazu kam der Reiz des Rätsels um das Pseudonym Elena Ferrante, unter dem in Italien seit 1992 bereits sieben Romane erschienen waren. Nun erscheint «Meine geniale Freundin» in einer hervorragenden deutschen Übersetzung, der erste Band einer Romantetralogie über zwei neapolitanische Frauenleben. Der Beifall für dieses grosse Zeitpanorama voll subtiler Psychologie wird nicht verwundern, denn es ist ein zwar konventionell gemachtes, aber solides Stück Weltliteratur.

Es geht in dem ganzen 1800-Seiten-Zyklus (dessen weitere Bände eilends bei Suhrkamp erscheinen werden) um die Freundschaft und Rivalität von zwei Neapolitanerinnen, Jahrgang 1944, die im selben ärmlichen Viertel aufwachsen, aber gänzlich verschiedene Wege gehen. Die Ich-Erzählerin namens Elena Greco erinnert sich an den Verlauf ihres schwierigen, aber erfolgreichen Lebens und an das ihrer Freundin Raffaella Cerullo, genannt Lila, die es trotz ihren «genialen» Gaben noch schwerer haben wird. Elena schafft es aufs Gymnasium, an die Universität und wird Schriftstellerin in Turin. Lila heiratet früh, wird zwischendurch reich, hat dann eine gramvolle Existenz als Arbeiterin und bleibt in ihrem von der Camorra verseuchten Neapel.

Freundschaft und Rivalität

Der erste Teil, «Meine geniale Freundin», der auch der ganzen Tetralogie den Übertitel gibt, handelt nur von der Kindheit und der frühen Jugend der beiden erbittert rivalisierenden und trotzdem unzertrennlichen Mädchen. Er beginnt im «Prolog» mit einem Anruf in Turin, der bereits auf den restlichen Zyklus verweist. Elena erfährt, dass ihre Freundin Lila in Neapel verschwunden ist, und erinnert sich an diese lebenslangen Parallelgeschichten: «Ich schaltete den Computer ein und begann unsere Geschichte aufzuschreiben.» Das ist gewiss eine sehr gewöhnliche Konstruktion rund um Dutzende von Kunstfiguren, und auf komplizierte erzählerische Experimente lässt Elena Ferrante sich nicht ein. Sie vertraut ganz einfach und zu Recht auf ihr Handwerk und auf die Erzählbarkeit der Welt.

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"Das Ende von Eddy" von Edouard Louis

EddyIn der Bibliothek-Mediathek verfügbar unter der Signatur: LOUI

Wo Homophobie normal ist
Édouard Louis schrieb im Debütroman «Das Ende von Eddy» über seine Kindheit. Paris feiert ihn als Literaturstar, in der Provinz wird er als Nestbeschmutzer beschimpft.
Hass kennt viele Worte. «Pédale, pédé, tantouse, enculé, tarlouze, tata, folasse . . .», Schwuli, Schwuchtel, Tunte und das ganze Genitalvokabular schreien sie ihm im Schulhauskorridor nach, zischen es ihm auf dem Pausenhof ins Ohr. Der schmächtige Eddy mit seiner effeminierten Gestik und der hohen Stimme wird gedemütigt, verprügelt, angerotzt. Er nimmt es hin mit einem Lächeln, weil er hofft, es werde die Wut der «echten Kerle» mindern, erreicht aber das Gegenteil. Er gibt sich homophob, man glaubt ihm nicht. Er organisiert eine Pro-forma-Beziehung mit einem Mädchen, und scheitert. Schliesslich gelingt ihm die Flucht aus der Not, die Homophobie in der Provinz heisst. Als sozialer Überläufer schafft er es aus der kinderreichen, mausarmen Arbeiterfamilie ins Bildungsbürgertum. Statt in der Fabrik zu malochen wie alle Männer des Dorfes, promoviert er an der École normale supérieure in Paris, einer der renommiertesten Universitäten, in Soziologie.

Bis vor zwei Jahren hiess er Eddy Bellegeule (wörtlich: schöne Fresse). Dann streifte er seine alte Identität ab und nennt sich seither Édouard Louis. Letztes Jahr erschien sein autobiografischer Roman «Das Ende von Eddy» in Frankreich. Er legt den Finger auf den Riss, der das urbane vom provinziellen Frankreich trennt. Wo der Film «Bienvenue chez les Ch’tis» die Verstocktheit der Dorfbevölkerung verklärt, klagt das Buch «Eddy» die Unentrinnbarkeit aus sozialen Strukturen an. Aufgewachsen ist Eddy/Édouard in Hallencourt, einer Gemeinde mit 1400 Einwohnern im Nordosten des Landes, in der Picardie, in enger Nachbarschaft zu den Sch’tis.

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"Ich bin so hübsch" von Hazel Brugger

Hazel BruggerIn der Bibliothek-Mediathek verfügbar unter der Signatur: BRUG

Metzgerporno, Henkersmahlzeit und der Hoden der Nation – Hazel Brugger nimmt die ganz großen Themen des Lebens in Angriff. Ihre Texte sind wie eine Sahnetorte im Gesicht: lustig und schmerzhaft in einem, sehr süß und zugleich etwas eklig.

Was tun, wenn man nicht schlafen kann? Warum sind Männer so witzig? Und warum mästen wir unsere Haustiere? Hazel Brugger kennt die Antworten, denn sie hat den Röntgenblick auf unseren Alltag. Schonungslos, detailverliebt und mit viel Charme zerlegt sie die Welt in Einzelteile und führt ihre Leser dabei stets über einen schmalen Grat, mal still, mal wild, aber immer sehr komisch. (Klappentext).

»Sie ist eine Schnelldenkerin. Hazel Brugger ist ihrem Gegenüber immer einen entscheidenden Gedanken voraus. Das macht sie zu einer der wichtigsten Künstlerinnen der Schweiz. (...) ›Ich bin so hübsch‹ ist die volle Dröhnung Wortakrobatik & Hochseilrhetorik.« SRF3

Kollegium Heilig Kreuz
Rue A.-de-St-Exupéry 4
1700 Fribourg 
Tel +41 (0)26 305 21 20


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